…was du isst

Am 6. März war Tag der Tiefkühlkost und ich hatte noch nie davon gehört. Aufmerksam geworden bin ich durch einen liebenswerten Artikel in der taz, in der mehrer launig von ihren Erfahrungen mit und Meinungen zu Tiefkühlkost schreiben. Welcher bessere Grund kann einem da einfallen, um über die eigene Geschichte und den eigenen Umgang mit Tiefkühl- und Fertiggerichten nachzudenken und zu berichten.

Wie war es in der Kindheit?

Aufgewachsen bin ich mit Eltern, Geschwistern und einer Tagesoma, sowie wechselnden Putzfrauen und Babysittern. Letztere haben nun eher weniger dazu beigetragen bei uns zu kochen und uns zu verpflegen bzw. die babysitter hatten meistens klare Angaben von den Eltern. Und so lange ich mich erinnern kann, wurde bei uns  jeden Tag gekocht.
Nun ist es so, dass beide Eltern immer auch berufstätig waren, allerdings in Berufen, die es ihnen erlaubten mittags-zuhause zu sein (für einen sehr weiten Wert von Mittag, denn Mittagessen gibt es bei ihnen standardmäßig eben erst zwischen 14-15 Uhr, wenn alle aus der Schule wieder da waren). Und das Mittagessen war unsere zuverlässige gemeinsame Mahlzeit am Tag. Freitags wurde Wocheinkauf gemacht und dann hab es meist Brot und Salat und warme Speisen aus der Wäremtheke des Supermarktes oder Fischsalate, das war sozusagen unser Fastfoodtag 🙂
Ich kann mich ansonsten ziemlich ganu an 2 Tiefkühlgerichte (ab und an), zwei Dosenfertiggerichte (sehr sehr selten) und ein Einstreuanrührsaucenpulver erinnern: Tiefkühlpizza, Fischstäbchen (später eher Schlemmerfisch bordelaise und so), Dosenravioli, serbischer Bohnentopf, Bolognesesauce. Alles Dinge, die ich schon als Kind nicht besonders gerne mochte. Also die Einstreusauce esse ich wenn es auch parmesan dazu gibt, Dosensuppen u.ä. können mir gestohlen bleiben, Dosenravioli hasse ich und fand sie schon immer extrem bäh, meinen Fisch hätte ich gerne frisch oder frisch geräuchert, Tiefkühlpizza ist ein Notgericht, wenn man sie nachverbessert.
Was es bei uns auch immer gab war Tiefkühl- und Dosengemüse und Kartoffelprodukte. Ja, man kann Pommes, Kroketten, Klöße und Kartoffelpuree auch selbst machen, gab es bei uns zuhause aber eigentlich immer tiefgefroren oder zum Einstreuen. Häufiger gab es sowiese Salzkartoffeln, die macht man immer selbst. Auch an das allseits bekannte Fastfood habe ich mich erst in meiner Jugend rangetastet. Als Kind gab es mal eine Bratwurst auf dem Jahrmarkt oder als ganz besonderes Ereignis halbe Hähnchen vom Wiener Wald (zudem wir erst mit unserem Hund hinspaziert sind, die Hähnchen geholt haben und dann mit Hund und Hähnchen wieder zurück nach hause).

Und so bin ich aufgewachsen.

Wie hält die kleine Frau das in ihrem eigenen Haushalt?

Der Sonnensänger ist, wie ich sicher schonmal irgendwo erwähnt habe, allergisch, auch gegen einige Lebensmittel, außerdem hat er mittlerweile eine Laktoseintoleranz und man mag gar nicht glauben, wo alles Milchzucker zugesetzt wird. Allein deshalb würden eine Menge Fertigprodukte einfach wegfallen, aber das ist nicht der einzige Grund, warum wir kaum Fertigprodukte verwenden; sie schmecken uns nämlich einfach nicht.
Meine Tiefkühlfächer enthalten regelmäßig: diverses tiefgefrorenes Gemüse, geschnitte gefrorene Zwiebeln (ein Produkt, dass ich wirklich mag, außer für manche Gerichte und Salat, da müssen es dann schon frische sein), Suppengemüse, um die Hühnersuppe u.U. noch etwas aufzupeppen, Kroketten, Pommes, Blätterteig, Miniwindbeutel. Ansonsten nur selbst eingefrorene Reste oder wenn wir größere Mengen Fleisch haben.
Im Küchenschrank finden sich dann noch ein paar andere Sorten Gemüse und manchmal Obst in Dosen oder Gläsern (z.B. Mungobohnen, gebackene Bohnen, Mais, Ananas) und die ein oder andere Currypaste oder Sauce aus dem Asiamarkt. Und Einstreupulver für Kartoffelknödel, weil ich meistens keine Lust habe die selber zu machen. Und als einziges Fertigprodukt in der trockenen Variante Gemüsebrühe (allerdings weder von Meggie, noch von Knorke, sondern in ökö), die einfach ein gute Gewürz abgibt.

Und wie sieht es bei euch so aus?

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