Die Feiertage stehen vor der Tür und wie jedes Jahr hat die Advents-und Weihnachtszeit viel Schönes, aber auch viel anstengendes. Und da ich ja nicht so auf allzu kitschige Weihnachtstexte stehe, mal wieder ein kleines Gedicht mit einer etwas anderen Perspektive.

 

Heilige Nacht (von Erich Mühsam)

„Geboren ward zu Bethlehem
ein Kindlein aus dem Stamme Sem.
Und ist es auch schon lange her,
seit’s in der Krippe lag,
so freun sich doch die Menschen sehr
bis auf den heutigen Tag.

Minister und Agrarier,
Burgeois und Proletarier –
es feiert jeder Arier
zu gleicher Zeit und überall
die Christgeburt im Rindviehstall.

Das Volk allein, dem es geschah,
das feiert lieber Chanukkah.“

Ich wünsche euch allen geruhsame Feiertage und Friede auf Erden.

 

 

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2 Kommentare

24. Dezember 2013 · 10:57 am

2 Antworten zu “

  1. Wünsche ich auch! Und danke für das Gedicht!

  2. Schön, wieder was von dir zu lesen ❗
    Dir auch ein gutes Fest!

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