Rezept zum Freitag: Rindfleisch mit Kastanien

Ausnahmsweise schon am Donnerstag. Die kleine frau muss zwar morgen noch bis 15.00 Uhr arbeiten und dann die Bibliothek in die wohlverdiente Weihnachtspause schicken, aber danach geht es gleich los zu Muttern und Co (was wir nicht jedes Jahr machen) und da bleibt dann möglicherweise nicht genug Zeit für anderes.

Für alle denen noch die richtige Inspiration für ein Festtags- oder sonstiges Essen fehlt, eines meiner Lieblingsrezepte (wobei alles, was Kastanien enthält eine gute Idee ist)

Für einen großen Topf braucht man:

500g Kastanien (wenn du vorgekochte oder Dosenkastanien findest, sonst etwas mehr, weil relativ viel Ausschuss dabei ist)
2 große Zwiebeln
Knoblauch
600g Rinderkeule (ohne Knochen) oder Rindergulasch
1 Liter Brühe
Salz, weisser Pfeffer
3 El kalte Butter

Zubereitung: Fleisch würfeln und anbraten mit Salz und Pfeffer, Zwiebeln und Knoblauch schneiden und mit dem Fleisch anbraten,
die meisten Kastanien dazu geben und die Brühe. Ca 50 min auf kleiner Flamme kochen lassen, bis das Fleisch mürbe ist und die Kastanien zum größten Teil verkocht … regelmäßig umrühren, restliche Kastanien für ca 10 Minuten dazu, so dass sie noch Struktur haben und erkennbar sind, zum Andicken die kalte Butter unterrühren und servieren.

Schmeckt gut  mit Rosenkohl oder Brokkoli und Kroketten oder Kartoffeln.

 

… die wichtigste Zutaten sind natürlich Zeit, regelmäßige Beachtung und ganz viel umrühren und Liebe reinrühren ….

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2 Kommentare

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2 Antworten zu “Rezept zum Freitag: Rindfleisch mit Kastanien

  1. Klingt entschieden angenehmer als Rehaklinikessen. Ich habe für einige uns hier schon in einem Anfall von Lebhaftigkeit einen Red Snapper beschafft.

    Ich liebe Kastanien. Ich habe ähnliches mal mit einem toten Hirsch angestellt.

    • Über Rehakliniken kann ich nicht viel sagen, aber sontiges Klinikessen als solches ist, meiner Erfahrung nach, ja immer sehr durchwachsen. Und da stecken sicherlich ganz wichtige, dietistische Überlegungen hinter, aber ich versuche ja auch nur nicht zu verhungern 🙂

      Red Snapper klingt ja schon mal sehr schön. Und deine Catering-Experimente haben mir soweit auch ganz gut gefallen.
      Trotz allem: mehr Kastanien!

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