Nun gut. Väterchen Franz macht Schluss.

Gestern ist einer meiner liebsten linken Liedermachern verstorben: Franz Josef Degenhardt. Entsprechende erste Nachrufe gibt es in den Medien auch schon.

Ich habe Väterchen irgendwann Mitte der 90er entdeckt. Politisch links vorgebildet, auch durch die Schallplatten meiner Eltern, Liedermachern zugetan, und historisch nicht unversiert (auch wenn es bannig komisch ist, von den späten 60ern und 70ern schon als historisch zu sprechen, da meine Eltern eben jene Zeiten hautnah miterlebt haben), bin ich in einer alten Schachtel über ein Deghenhardt-Mixtape  meiner Eltern gestolpert. Darauf war sortiert politisches und APO-Lieder. Ich glaube, die Schmuddelkinder waren auch dabei, aber die haben mich schon damals nicht angesprochen.  Manches ist zweifelsohne Zeitgeist, aber manche Lieder sind auch zeitlos und über ihn bin ich auf Francois Villon und Georges Brassens gekommen.

God spede Väterchen Franz.

P.S. Eine kleine unvollständige und unsortierte Liste meiner Favoriten:

Ballade von Joß Fritz

Tango du Midi

Ala – Kumpanen, Sangesbrüder

Ja, das ist die Sprache der Mörder

Daß, das bloß solche Geschichten bleiben

Belehrung nach Punkten

Befragung eines Kriegsdienstverweigerers

Rumpelstilzchen

Große Schimpflitanei

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Nun gut. Väterchen Franz macht Schluss.

  1. Ich mochte schon als Kind „Drumherumherede“ – vielleicht, weil mein Vater es gehaßt hat. 😀 http://www.youtube.com/watch?v=8leoZDVyS7A

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