Modische Betrachtungen (I)

Irgendwas ist da glaube ich falsch gepolt: Wir haben so irgednwas zwischen 25-28°C, viel Sonne, ordentlich Luftfeuchtigkeit, kaum Wind; die kleine Frau trägt einen luftigen langen Rock, ein Spaghettiträger-Oberteil und Sandalen und schmilzt leise vor sich hin; das Strickjäckchen im Rucksack musste nur mit, weil die Bibliothek in einem Altbau angesiedelt ist und man da nach spätestens einer Stunde das Frösteln bekommt (will sagen, nicht so schlimm, wie gut klimatisierten im englischen Kino in Berlin, wo man im Sommer auch noch ein Paar Socken hin mitnehmen sollte, um nicht nach dem Film eine Erkältung zu haben).

Ich gehe also mir fröhlich einen Kaffee in der Mensa holen bevor es zur Arbeit geht und sehe eine andere Studentin meinen Weg kreuzen: FlipFlop-Sandalen, eine wirklich wirklich kurze Shorts, ein langärmeliges nicht alzu dünnes T-Shirt, Strickjacke und Halstuch!  Entweder hat sie keine Schweißdrüsen an ihren Oberkörper, oder ihre Beine funktionieren als perfekte Wärmetauscher, jedenfalls sehr seltsam.

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Modische Betrachtungen (I)

  1. Ich renne immer gleich rum. Schwarz. Metal-Shirt. Und wenns friert vielleicht eine Jacke. Jetzt würde ich gerne nackt Gassi gehen, aber meine Frau läßt mich nicht.

  2. Ja, das nackt herumlaufen muss man meistens auf die eigene Wohnung beschränken 😉

  3. Auch das schätzt sie nicht. Aus Gründen jedoch, die ich verstehe. Du verstehst?

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