Umzugsalltag

Neben der Tatsache, dass man noch wochenlang mit Kisten lebt, weil ja nebenher noch studiert, gearbeitet und geschrieben werden muss, ist am anstrengendsten der ganze Kram, der sonst noch so gemacht werden muss.

Erst mal die positiven Meldungen, alle Möbel, die mit sollten, sind angekommen und aufgebaut, wahlweise von der kleinen Frau, dem Sonnensänger und unseren unermüdlichen und tapferen Umzugshelferhelden, teilweise von den Mannen von der Spedition. Die aussortierten Bücher und der aussortierte Hausrat sind entweder beim Trödel des Tierheims oder beim Viertelladen für Bedürftige gelandet bzw. in erster Instanz bei Freunden, die noch etwas davon brauchen konnten.  Alles Porzellan und Glas hat überlebt (falls sich nicht noch irgendwo was versteckt hat), Internet und Telefon funktioniert (auch wenn das versprochene neue Modem/Router-Gerät noch immer nicht da ist) und die Postnachsendung funktioniert auch. Wir haben unsere neuen Semesterbescheinigungen bekommen, die Finanzierung des Semesters steht und auch sonst ist relativ wenig durch die Parkettritzen des Großen Chaos gerutscht.

Auf der anderen Seite ist die Kommunikation mit unserem alten Vermieter bzw. der Immobilienfirma die dahinter steckt mehr als schleppend und ich habe keine Ahnung, wast nu eigentlich Sache ist und ob sie vielleicht einen Nachmieter aufgetan haben oder nicht. Die Öffnungszeiten des Serviebüros sind nämlich denkbar ungünstig im Moment und der Email-Kontakt klappt nur so lala. Gestern war auch noch mal Großkampftag, da die Woche der Sperrmüll abgeholt wird und wir deshalb die ganzen Reste an Möbeln, Kram und Müll zerlegen, abbauen und zum Sammelplatz an der Strasse schaffen mussten. Dank einer IKEA-Sackkarre, einem im Gebüsch stehengelassenen leeren Einkaufswagen, Akkuschrauber, Handaxt und tatkräftiger Hilfe unseres Trauzeugen, sind wir damit auch in vier Stunden fertig gewesen. Aber die Nachwirkungen merke ich heute noch. Und ich finde, jetzt könnte mal langsam gut sein.

Es steht noch Grundreinigung aus und die Wohnung wieder in ihren Originalzustand zu versetzen, d.h. die Tapeten müssen noch ab, wir haben nämlich  die Wohnung „renovierfähig“ übernommen und müssen sie so auch wieder abgeben (meines Wissens nach). Ich habe offiziell keine Lust mehr.

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Umzugsalltag

  1. Wir sind zum 1.8. eingezogen. Ich arbeite nicht (gesundheitsbedingt geschasst). Meine Liebste nicht voll. Hier stehen immer noch Kartons herum. 😀

    • und mindestens ein Karton steht auch noch nach einem halben Jahr, das ist das Karma des Umzugs 😉

      • Naja, da kommen wir locker drüber. Aber ich darf das. Ich bin geisteskrank und schwerbehindert.

      • die Krankheiten und anderen Behinderungen im Haushalt habe ich tatsächlich noch nicht einmal mit eingerechnet, schließlich sind wir ja immer irre und knirsch und kaputt, ob nun Umzug oder nicht 😉

        ich kenne da aber auch einige, die sowas von geistig und körperlich gesund sind, dass mir schon vom Zuschauen ganz anders wird, und die ihr Leben trotzdem weniger gut gebacken kriegen, als wir Angeschlagenen und Verwirrten, insofern ist das eh alles relativ

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